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Der Weltpostverein veröffentlicht jedes Jahr einen Überblick über die weltweite Post-Entwicklung. 

Logo der Schweizerischen Post
Denis Linine / Shutterstock.com

Im sogenannten Integrated Index for Postal Development (2IPD) ermittelt der Weltpostverein (Univeral Postal Union, UPU) seit dem Jahr 2013 jährlich, welche Postorganisationen weltweit am meisten überzeugen. 

Untersucht werden hierbei etwa Bereiche wie Zuverlässigkeit, Reichweite, Relevanz und Belastbarkeit. Im Jahr 2019 wurden hierfür insgesamt Daten von 172 Postbetreibern analysiert.

Schweiz hat zum dritten Mal in Folge die beste Post 

Im Ranking können die Organisationen maximal 100 Punkt erreichen. Dieses Maximum erreichte in diesem Jahr – wie auch schon im Jahr 2017 und 2018 – die Schweizerische Post.  Der Konzernleiter Roberto Cirillo zeigte sich erfreut, sieht in der Auszeichnung aber laut einer Unternehmensmitteilung auch eine Verpflichtung diese Qualität zu liefern: „Wir setzen alles daran, auch in Zukunft einen wichtigen Beitrag für die Wirtschaft und die Bevölkerung in der Schweiz zu leisten“, so Cirillo. 

Dabei sieht es aktuell im Kerngeschäft des Unternehmens gar nicht allzu rosig aus. Im Interview mit dem Schweizer Medium Migros-Magazin erklärte der Post-Chef, dass er in diesem Jahr noch mit einem Rückgang des Briefvolumens von 5,5 bis 6 Prozent rechne – in zehn Jahren wären dies bereits 60 Prozent weniger. Um schwindende Erträge zu kompensieren, gelte es daran zu arbeiten, „sichere, effiziente und moderne digitale Netze aufzubauen, um Informationen zu versenden. Da gibt es noch viel zu tun.“Auch in Bezug auf den Online-Handel müsse man die eigenen logistischen Strukturen weiter modernisieren. Hierzu sollen in den nächsten Jahren zwischen 1 und 1,5 Milliarden Franken investiert werden.

Deutsche Platz landet auf Rang 3

Nach der niederländischen Post mit 93,7 Indexpunkten landet auch die Deutsche Post mit 9,8 Punkten unter den bestplatzierten Organisationen. Auch Frankreich und Österreich liegen auf den vorderen Plätzen. Italien erzielte im Vergleich zum Vorjahr (Rang 28) in diesem Jahr sogar den Rang 13.

/ Geschrieben von Hanna Behn


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