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Der negative Trend auf dem Logistikimmobilienmarkt hält an. Auch das zweite Quartal liegt hinsichtlich der Neubauaktivitäen deutlich unter dem Wert des Vorjahres. Das sind die Ergebnisse des Logistikimmobilien-Seismographen Q2 2019.

Verschwommenes Lager
WHYFRAME/shutterstock.com

2019 wird es auf dem Logistikimmobilienmarkt wohl keinen neuen Rekordwert geben. Während 2018 mit einem Höchstwert abgeschlossen werden konnte (wir berichteten), zeigten sich die ersten sechs Monate des aktuellen Jahres deutlich verhaltener. Im zweiten Quartal 2019 befindet sich die Neubauaktivität weiterhin im Tiefflug, wie aus dem aktuellen Logistikimmobilien-Seismograph hervorgeht.

Während im Vorjahreszeitraum noch 1,2 Millionen Quadratmeter an neuen Logistikbauten geschaffen wurden, waren es in diesem Jahr nur 880.000 Quadratmeter. Betrachtet man das gesamte erste Halbjahr, so gingen die Werte um rund 33 Prozent zurück.

Nördliches Deutschland ist die aktivste Region

Heruntergebrochen auf die einzelnen Regionen Deutschlands, hatte das Gebiet Bremen/ Bremerhaven mit knapp 180.000 Quadratmetern in den vergangenen sechs Monaten den höchsten Anteil an Logistikneubauten. Bereits jetzt wurde das Gesamtvolumen aus dem vergangenen Jahr von 115.000 Quadratmetern um 36 Prozent übertroffen.

Top-Logistikregionen in Q2 2019
Standort-Ranking der Top-Logistikregionen in Q2 2019 und im Jahresvergleich © Logivest GmbH

Die größte Immobilie wurde allerdings in der Logistikregion Donau erbaut. Hier entstand ein Logistikzentrum der BMW Group mit einer Fläche von 115.000 Quadratmetern. Für den Rest des Jahres sagen die Experten von Logivest vorerst keine großen Sprünge voraus. „Für das kommende Halbjahr bleibt abzuwarten, ob die im letzten Jahr überschrittene Marke von vier Millionen Quadratmetern Neubaufläche erneut erreicht werden kann“, so Geschäftsführer Kuno Neumeier.

/ Geschrieben von Corinna Flemming


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