Logo logistik Watchblog

Wie es scheint hat DHL Änderungen an seinem Trackingsystem vorgenommen. Das kommt aber nicht bei allen Kunden gut an.

Paket-Tracking auf Tablet
maicasaa/shutterstock.com

Die Anzeigen im DHL-Tracking haben sich seit Ende April leicht geändert. So wurden die Texte etwas überarbeitet, wichtiger ist allerdings, dass einige Informationen raus gefallen sind. Wie paketda.de berichtet, zeigt die Sendungsverfolgung nicht mehr die Standorte der Paketzentren an. Konnte der Kunde früher noch einsehen, in welchem Zentrum sich seine Sendung befindet, wurden diese Informationen nun gestrichen. Stattdessen gibt es nur den Hinweis, dass das Paket im Start- bzw. Ziel-Paketzentrum bearbeitet wird.

Paketzentren sind „keine öffentlich zugänglichen Orte“

Kunden hatten vor der Umstellung noch die Möglichkeit, genau zu sehen, wo sich ihre Sendung befindet und wie lange es ungefähr noch bis zur Lieferung dauert, die neue Anzeige ohne den Standortinformationen macht eine solche Einschätzung nun schon schwieriger. Ein Blick in die sozialen Kanäle zeigt, dass nicht alle mit dem neuen Tracking-System ganz einverstanden sind:


DHL selber rechtfertigt den Schritt wie oben zu lesen ist damit, dass die Zentren eben keine „öffentlichen Orte“ sind, der genaue Standort also auch nicht wichtig. Wie paketda spekuliert, könnte es beim KEP-Dienstleister durch diese Umstellung aber zu einem ganz anderen positiven Effekt kommen: Durch die reduzierten Sendungsinformationen ist für den Kunden ab sofort nicht mehr ersichtlich, ob das eigene Paket ungewöhnlich lange in ein und dem selben Paketzentrum festhängt, was wohl auch die Kundenanfragen beim Support von DHL und mögliche Beschwerden eindämmen könnte.

/ Geschrieben von Corinna Flemming


Kommentare

#5 Peter 2019-05-16 10:36
Die ich rief, die Geister, werd ich nun nicht los.

Also steuert DHL dagegen, auch wenn wir es nicht gut finden.
#4 Maik 2019-05-13 16:28
Wenigstens dem Versender müssten mehr Informationen zur Verfügung stehen, denn auch wir, obwohl wir nur einen kleinen Handel haben, hatten seit der Umstellung erhebliche Probleme, da nicht offensichtlich ist wo die Sendung gerade ist. Ein Nachforschung kann man erst nach 8 Tagen durchführen und dauert meist noch eine Woche bis zur Antwort (mal vom Aufwand abgesehen, denn der ist auch sehr ärgerlich). Für die Kunden ist das überhaupt nicht tragbar.
#3 hochheimer christina 2019-05-13 13:06
Es ist eine Zumutung.
Nun hat ein Kunde ,seine Ware doppelt bekommen,weil nicht ersichtlich war wo das Paket ist.
Dhl mußmindestens für das Porto aufkommen
#2 penelope 2019-05-13 12:15
Viel besser ist doch nach wie vor der Status. " Die Sendungsdaten wurden elektronisch an uns übermittel", Wird angezeigt, wenn eni Fahrer die Pakete abgeholt hat. DHL tut dann so, als ob die Sendung noch gar nicht bei ihnen eingetroffen ist. Ein Tracking setzt erst ein sobald es im Start Zentrum verarbeitet wurde. unterbleibt dieser Scan, dann passiert: NX. erst wenn ein Empfänger sich beschwert, kommt in der Folge Bewegung in einen Verlaufund DHL "bemüht sich, aml der eigenen Logistik Herr zu werden. Wir haben schon erlebt, dass ganze Wäge mit hunder Sendungen schlicht nicht weiterverarbeit et wurden und erst nachdem wir uns beswchwerten dass bei DHl augefallen ist.
#1 Susanne 2019-05-13 11:58
Ja dadurch werden Fehler bei DHL undefinierbar.

Schade! So wird nun auch dem Versender die Möglichkeit genommen, schnell mal bei DHL ein Paket "anstubsen" zu lassen.
Bei dieser Möglichkeit der Nachforschung wurde ein DHL-Mitarbeiter im jeweiligen Paketzentrum aufgefordert, am Paketband lang zugehen und zu schauen, ob ein Paket möglicherweise vom Band gefallen oder in eine Ecke gedrängt wurde.
In den meisten Fällen führte diese Nachforschung dazu, dass das Paket am nächsten Tag ausgeliefert wurde.
Nun müssen die Versender die 7-Tage-Frist abwarten, bevor eine Recherche eingeleitet werden kann.
Und die Empfänger sind unzufrieden.



Kommentar schreiben


Sicherheitscode
Captcha aktualisieren

Anchor Top