Auch in Oberösterreich gibt es jetzt E-Food. Mit Transportboxen liefert die Österreichische Post Lebensmittel nach Hause.

E-Food in Oberösterreich.
© Frank Boston - fotolia.com

Im Rahmen des Projektes „Food4all@home“ wurden in Österreich Medienberichten zufolge drei verschiedene Modelle der Lebensmittelzustellung wissenschaftlich erforscht und umgesetzt. Es wurde u.a. untersucht, wie eine kostengünstige Nahversorgung sichergestellt werden kann.

Vorausgehendes 18-monatiges Forschungsprojekt

Vor der Umsetzung stand das 18-monatige Forschungsprojekt „Food4all@home“. Beteiligt waren die Pfeifer Handelsgruppe, das Logistikum der FH Oberösterreich in Steyr, die RISC Software GmbH, sowie die Österreichische Post AG.

 

Seit November 2014 bietet die Pfeiffer Handelsgruppe laut Logistik Heute gemeinsam mit der Vertriebstochter Unimarkt und der Post AG die Hauszustellung von Lebensmitteln in Oberösterreich an. Das teilte die Österreichische Post vor Kurzem mit.

 

Demnach können jetzt über 600.000 oberösterreichische Haushalte online ihre Lebensmittel einkaufen und aus drei Modellen der Zustellung wählen. In Linz steht die Hauszustellung bis 21 Uhr zur Verfügung, in ganz Oberösterreich am nächsten Tag. Außerdem steht noch die Selbstabholung der Waren in den Abholstationen bereit.

Kühlboxen statt Transporter

Neben dem Aspekt der Kostengünstigkeit untersuchten die Forscher die Umsetzbarkeit, die Akzeptanz am Markt, sowie die Wirtschaftlichkeit des kooperativen Betreibermodells.

 

Um Kosten zu sparen, setzen die Unternehmen beim Transport der Lebensmittel nicht auf aktiv gekühlte Fahrzeuge, sondern auf Kühlboxen, in welchen die Lebensmittel bis zu 48 Stunden lagern können.

/ Geschrieben von Giuseppe Paletta




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