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Mit einem starken Abschluss im letzten Quartal konnte das Gesamtjahr 2018 einen Rekordwert an neu entstandener Logistikfläche verzeichnen. Die erfolgreichste Logistikregion konnte ihren Spitzenplatz aus dem Vorjahr verteidigen.

Logistiklager außen
© Petinov Sergey Mihilovich / Shutterstock.com

Im Zeitraum zwischen Oktober bis Dezember 2018 sind noch einmal rund 965.000 Quadratmeter an neuer Logistikfläche in Deutschland entstanden. Zwar ging die Neubaudynamik im Vergleich zum dritten Quartal leicht zurück, im Jahresvergleich konnte allerdings ein Anstieg um gut 20 Prozent verzeichnet werden. Das geht aus dem Logistikimmobilien-Seismograph Q4 2018 der Logivest GmbH hervor.

Im Ranking um die Top-Logistikregion konnte sich im vierten Quartal der Standort Nürnberg die Siegerposition sichern. Hier entstanden rund 76.000 Quadratmeter an Logistikfläche im vierten Quartal 2018.

Östliches Ruhrgebiet im Jahresranking weiter an der Spitze

Trotz des leichten Rückgangs an neuer Fläche im letzten Quartal, zeigte sich der deutsche Logistikimmobilienmarkt im Gesamtjahr stark aufgestellt und konnte mit rund 4,4 Millionen Quadratmeter neu entstandener Logistikfläche einen neuen Rekordwert aufstellen. 2017 belief sich dieser Wert noch auf 3,9 Millionen. „Mit Blick auf die letzten Quartale zeigt sich eine stark angezogene Neubaudynamik, da zahlreiche angekündigte Großprojekte 2018 bereits in die Realisierung gingen“, sagt Kuno Neumeier, Geschäftsführer von Logivest.

Das Östliche Ruhrgebiet konnte wie schon im Vorjahr das Rennen um die Top-Logistikregion in Deutschland für sich entscheiden, obwohl die 320.000 Quadratmeter einen Rückgang von gut 40 Prozent im Vergleich zum starken Jahr 2017 bedeuten. Auf den Rängen zwei und drei folgen das Rhein-Main Gebiet sowie die Kölner Bucht. Die Region Donau konnte sich um zwölf Plätze auf den neunten Rank verbessern und zählt zusammen mit Leipzig/Halle (Verbesserung um sieben Plätze auf den aktuell achten Rang) zu den größten Aufsteigern des vergangenen Jahres.

Logistikimmobilien-Seismograph Q4 2018
Das Standort-Ranking der Top-Logistikregionen in Q4 2018 und im Jahresvergleich © Logivest GmbH

Nutzergruppen bleiben größtenteils unverändert

Mit Blick auf die Nutzergruppen bleibt die Verteilung größtenteils konstant. Die Logistikdienstleister bleiben mit 35 Prozent (2017: 41 Prozent) die stärkste Gruppe. Der Anteil der Industrie konnte von vormals 26 Prozent auf 31 Prozent deutlich gesteigert werden und Handel hat sich lediglich um ein Prozent nach oben und auf 34 Prozent an Neubauflächen verbessert. „Demnach bleibt die Rangfolge der Nutzerstruktur im Jahresvergleich weitgehend unverändert, im Vergleich zum Vorjahr zeigt sich jedoch eine sehr ausgewogene Verteilung der Logistikflächen zwischen den Nutzergruppen“, so Kuno Neumeier weiter.

/ Geschrieben von Corinna Flemming


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