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Die Robotik nimmt im Logistik-Sektor eine immer wichtigere Stelle ein. Welche Funktionen und Aspekte dabei von besonderer Bedeutung sind, zeigt eine neue Studie, die das Bremer Institut für Produktion und Logistik an der Universität Bremen nun herausgegeben hat.

Die Logistik setzt immer stärker auf Roboter.
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Logistik: Roboter für mehr Leistung und Sicherheit

Roboter sind in der Lage, logistische Tätigkeiten auszuführen, die für menschliche Arbeiter nur unter extremem Kraftaufwand oder zum Teil sogar nur unter sicherheitsbedenklichen Bedingungen machbar wären. Hinzu kommt der Zeit-Faktor, der mithilfe automatisierter Geräte weiter optimiert werden kann. – All diese Faktoren führen dazu, dass die Entscheider in der Logistik-Branche zunehmend auf den Einsatz von Robotern setzen.

Doch wie müssen diese Roboter beschaffen sein, welche Anforderungen müssen sie erfüllen, um tatsächlich zu überzeugen? Das Bremer Institut für Produktion und Logistik an der Universität Bremen hat sich mit diesen und weiteren Fragen beschäftigt und nun die Marktstudie „RoboScan‘14“ herausgebracht. Diese richtet sich vor allem an Experten aus dem Logistik-Sektor, an Technologieanbieter sowie Fachleute aus Forschung und Beratung.

Das Resultat: Besonders „eine einfache Integration, Programmierung, Bedienung und Wartung der Systeme“ spielen eine übergeordnete Rolle, berichtet idw-online. Außerdem steht verständlicherweise auch das Thema Sicherheit ganz oben auf der Prioritätenliste.

Sicherheit und eine einfache Handhabung im Fokus

In den vergangenen Jahren ist der Einsatz von Logistik-Robotern immer beliebter geworden: Wo im Jahr 2007 lediglich 41 Prozent auf die technologischen Möglichkeiten der Branche zurückgriffen, waren es 2014 schon 67 Prozent der befragten Unternehmen. Die Technologien ermöglichten sowohl eine „Mehrauslastung“ als eine „Effizienzsteigerung bei der Gestaltung von Warenflüssen“ sowie eine daraus resultierende „Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit“.

Das Thema Sicherheit wird von den entsprechenden Unternehmen fokussiert: Einerseits geht es dabei um den Schutz sensibler Daten, andererseits soll auch bei der Interaktion zwischen Mensch und Maschine ein größtmögliches Sicherheitsaufkommen gewährleistet werden.

Grundsätzlich sprechen viele Logistiker dem Einsatz autonomer Robotern eine große Relevanz zu, doch auch die möglichen Probleme werden nicht übersehen: Wenn Mensch und Maschine unmittelbar nebeneinander oder zusammenarbeiten, ergeben sich möglicherweise Komplikationen, die einer dringenden Klärung bedürfen.
/ Geschrieben von Tina Plewinski


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