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Die Lkw-Maut-Ausweitung zum 1. Juli 2018 soll nach neusten Erkenntnissen der Bundesregierung nun doch eingehalten werden. Bei der Pkw-Maut hingegen gibt es noch keinen Durchbruch bezüglich der Terminfindung.

Maut-Station
© ben bryant / shutterstock.com

Im März 2015 wurde die Einführung einer Pkw-Maut in Deutschland beschlossen, damals das Prestige-Objekt der CSU. Doch auch drei Jahre später können Union und SPD noch immer keinen Termin für die Einführung der Maut nennen. Wie die Verkehrsrundschau berichtet, geht dies aus einer aktuellen Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen an die Bundesregierung hervor. Man begründete dies mit dem aktuell noch laufenden Vergabeverfahren. Erst wenn dieses abgeschlossen ist, sei die Nennung eines konkreten Datums für die Einführung möglich.

Innerhalb der Jahre 2014 bis 2017 habe man bereits 23 Millionen Euro in die Einführung der Infrastrukturabgabe gesteckt, von den geplanten 76 Stellen und Planstellen seien aktuell bereits 30 besetzt.

Termin für die Ausweitung der Lkw-Maut steht

Im Gegensatz zur Pkw-Maut ist man sich des Termins für die geplante Ausweitung der Lkw-Maut sicher: Stichtag wird der 01. Juli 2018 sein. Im Mai 2016 hat die Bundesregierung die Ausweitung der Lkw-Maut auf alle deutschen Bundesstraßen beschlossen, mit dem vorläufigen Termin Anfang Juli 2018. Zuletzt hieß es aus der Logistikbranche, dass eine Einführung neuer Lkw-Mautsätze "frühestens zum 1. Oktober vorstellbar" sei. Nun bestätigt die Große Koalition, „dass der Termin 1. Juli 2018 für die Ausweitung auf alle Bundesstraßen eingehalten werden kann“, wie in der Verkehrsrundschau weiter zu lesen ist.

Die Bundesregierung prüfe außerdem die Maut-Ausweitung auf kleinere Lkw mit 3,5 bis 7,5 Tonnen sowie auf Fernbusse.

/ Geschrieben von Corinna Flemming


Kommentare

#1 Anja 2018-03-14 16:28
wundert mich nur, daß unsere regierung nicht mal wieder geld von allen bürgern fordert - egal, ob es jemand nutzt oder nicht. oft muß man hierzulande doch auch für dinge zahlen, die man weder will noch braucht. und wenn sie sehen, daß viele dann auf die land- und bundesstraßen ausweichen und die dann komplett überlastet sind, wird das dann wohl auch noch so kommen, nämlich zusatzabgabe für straßennutzung von jedem und wahrscheinlich dann vorrangig mal wieder von den eigenen bürgern. ich und viele andere in meinem bekannten- und kundenkreis sind jedenfalls nicht unbedingt auf autobahnen angewiesen und ich werde, wie viele andere davon auch, vorwiegend nebenstraßen nutzen. da die in den letzten jahren auch sehr stark ausgebaut wurden, kommt man damit fast ebenso schnell ans ziel und sie haben meist weniger langzeit- und dauerbaustellen . da unsere politiker aber bei neuen gesetzen, gebühren- und steuererhebunge n sowieso nicht mal für 5 cent nachdenken, wird dieser schuß garantiert genauso nach hinten loslegen wie viele andere zuvor. ich würde mir wünschen, die in der regierungen hätten mal leute, die nicht nur bunte knete im hirn haben und irgendwelchen blödsinn zur existenzberecht igung raushauen.



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