Logo logistik Watchblog

Was gibt es Neues in der Logistik-Branche? Das gibt es hier kurz und kompakt in unserem Newsflash zusammengefasst.

E-Sprinter
© Daimler

Mercedes-Benz Sprinter ab 2019 elektrisch unterwegs

Daimler arbeitet aktuell an einer eigenen Version eines elektrischen Transporters und will den Mercedes-Benz Sprinter mit einem Elektroantrieb ausstatten. Bereits ab kommendem Jahr sollen die E-Sprinter bestellbar sein. Wie Daimler in der dazugehörigen Pressemeldung bekannt gab, wird der neue, elektrisch angetriebene Mercedes-Benz Van dem jeweiligen Einsatzzweck hinsichtlich seiner Zuladung und Reichweite angepasst werden. Zusätzlich ist der neue Sprinter mit dem webbasierten Service Mercedes PRO connect ausgestattet, welches „den Fuhrparkmanager über das Fahrzeugmanagement-Tool mit allen Fahrzeugen und Fahrern in seiner Flotte" verbindet, wie in der Meldung zu lesen ist. „Unser neuer Sprinter ist der erste Van einer neuen Gattung – eine voll vernetzte Gesamtsystemlösung. Wir haben ihn in allen klassischen Stärken noch besser gemacht und ergänzen ihn durch intelligente Produkte und Dienstleistungen“, betont Vizepräsident Volker Mornhinweg.

BGL-Forderungen finden im Koalitionsvertrag Gehör

Eine Reihe von Forderungen, welche vom Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL) schon länger verlangt wurden, fanden im Koalitionsvertrag zwischen CDU/CSU und SPD nun endlich Anklang. Darunter zählt beispielsweise der Abbiegeassistent, welcher aktuell nur von einem Lkw-Hersteller angeboten werde. Zusätzlich wurde sich über die Festlegung einer übereinstimmenden Mauthöhe der Lastkraftwagen sowohl auf Autobahnen als auch Bundesstraßen geeinigt. Diese soll dafür Sorge tragen, dass Randregionen nicht mehr länger wirtschaftlich benachteiligt werden, wie Transport Online weiß. Weitere Einigungen gab es unter anderem im Bereich des Fachkräftemangels, gegen welchen künftig noch besser angekämpft werden soll, sowie der Ausbau von Lkw-Parkplätzen entlang der Bundesautobahnen.

Hellmann Worldwide Logistics investiert weiter in Bielefeld

Der Transportdienstleister Hellmann Worldwide Logistics hat seine Kapazitätgrenzen im Bielefelder Umschlagzentrum erreicht und investiert nun in einen neuen Komplex. Rund 8500 m² soll der neue Standort umfassen und bereits Mitte des Jahres fertiggestellt werden. „Der Neubau unterstreicht die Bedeutung des Standorts Bielefeld für unser Unternehmen, an dem wir seit über 50 Jahren aktiv sind und von dem aus wir heute weit über 1000 Kunden betreuen“, so Dr. Thomas Knecht, Vorstandsvorsitzender von Hellmann bei MM Logistik. „Wir setzen in der Region Ostwestfalen auch zukünftig weiter auf Wachstum und können unseren Kunden durch modernste Infrastruktur und optimierte Prozesse den bestmöglichen Service bieten.“ Mit der damit entstehenden deutlich größeren Umschlagfläche will man dem Wachstum der Region mit ausreichend Kapazitäten gerecht werden.

Qualifizierungsprogramm der DHL und BVL School of Logistics wird verlängert

Am 21. Februar geht das globale Qualifizierungsprogramm Corporate Automotive Logistics Academy (CALA) der DHL sowie BVL School of Logistics in eine neue Runde. Die beiden Organisatoren haben ihre Zusammenarbeit um weitere drei Jahre verlängert und wollen künftig noch intensiver auf den Fortbildungsbedarf von Logistikexperten in der Automobilindustrie eingehen. In den kommenden Jahren sollen Labs in Europa, Amerika, Afrika sowie Asien-Pazifik angeboten werden. „Mit seinen acht Automotive-Kompetenzzentren in den wichtigsten Automobilländern weltweit sowie seinem integrierten Supply-Chain-Management-Portfolio ist DHL Global Forwarding ein langjähriger und wichtiger Partner im Automobilsektor. Die CALA spiegelt unsere Idee wider, die Zukunft der Automobillogistik gemeinsam zu gestalten. Der kontinuierliche LAB-Prozess des gemeinsamen Denkens, Gestaltens und Reflektierens in einer Gruppe, ermöglicht es uns, gemeinsam die Supply Chain zukunftsweisend zu gestalten", betont Volker Oesau, CEO DHL Global Forwarding Deutschland und Mitteleuropa in einer Meldung des Unternehmens.

Der Startschuss fällt am 21. Februar im DHL Innovation Center in Troisdorf. Zu Beginn wird sich das Qualifizierungsprogramm mit dem Thema Industrie 4.0 auseinandersetzen.

Neue Ladesäulen der DHL kommen von RWE-Tochter Innogy

Der Logistiker DHL und die RWE-Tochter Innogy sind eine Partnerschaft eingegangen. Wie jetzt bekannt wurde, setzt der Energiekonzern seine Bemühung in Sachen Elektromobilität weiter fort und wird im Zuge der Kooperation die Ladeinfrastruktur der DHL in Deutschland sowie neun weiteren westeuropäischen Ländern ausbauen. „Die Streetscooter der Post können an einer eigens für sie entwickelten Lösung von Innogy laden“, erklärt Innogy-Vertriebsvorstand Martin Herrmann das Konzept im Handelsblatt. Der Konzern wird sowohl die Lieferung, Installierung als auch Wartung der Ladesäulen übernehmen.

/ Geschrieben von Corinna Flemming


Kommentar schreiben


Sicherheitscode
Captcha aktualisieren

Anchor Top