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Die DHL hat heute erstmals ihren Zustell-Roboter „PostBOT" der Öffentlichkeit präsentiert. Er begleitet Zusteller auf Schritt und Tritt und soll die Brief- und Paketverteilung erleichtern.

PostBOT
© DHL

In Bad Hersfeld werden in den kommenden sechs Wochen kleine Roboter der Deutschen Post DHL Group herumfahren und die Zusteller bei ihrer täglichen Arbeit unterstützen. Dies wurde heute auf einer Pressekonferenz bekannt gegeben, auf der der elektrisch fahrende „PostBOT" seine Deutschlandpremiere feierte. Der 1,50 Meter große und 180 Kilogramm schwere Gefährte wird den Mitarbeitern in den nächsten Wochen auf Schritt und Tritt durch die Stadt folgen und dabei sechs Briefbehälter transportieren. Insgesamt lässt sich der „PostBOT" bis zu einem Gewicht von 150 Kilogramm mit Briefen und kleinen Päckchen beladen.

Roboter sollen Mitarbeiter körperlich entlasten

In dem sechswöchigen Test will das Unternehmen herausfinden, wie man in Zukunft Roboter einsetzen kann, um die körperlich harte Arbeit der Zusteller etwas zu erleichtern. „Unsere Zustellerinnen und Zusteller erbringen jeden Tag Höchstleistungen. Deshalb arbeiten wir permanent an Lösungen, die unsere Mitarbeiter auch bis ins hohe Alter bei der körperlich schweren Arbeit entlasten können. Hierzu gehören neben vielen weiteren Arbeitsmitteln, wie E-Bikes und E-Trikes in der Briefzustellung, auch innovative Robotik-Anwendungen. Wir versprechen uns von dem aktuellen Test wichtige Erkenntnisse, wie die Zustellung im Interesse der Beschäftigten weiterentwickelt werden kann“, wird Jürgen Gerdes, Konzernvorstand Post - eCommerce - Parcel der Deutsche Post DHL Group, in einer Pressemeldung zitiert. Der Roboter ist mit Sensoren ausgestattet, welche die Beine des Zustellers erkennen und ihm auf diese Art und Weise genau folgen. Auch Hindernisse auf dem Gehweg werden erkannt und gegebenenfalls ausgewichen oder gestoppt.

Nicht nur der Post, auch den Mitarbeitern der Stadtverwaltung Bad Hersfeld wird der fahrende Helfer in den nächsten sechs Wochen zur Seite gestellt. Ihnen soll er bei der Verteilung der Post innerhalb der Verwaltung behilflich sein. „Überschaubare räumliche Dimensionen und eine engagierte Stadtverwaltung mit kurzen Wegen bei Planung und Genehmigung haben da wohl den Ausschlag gegeben. Der Test reiht sich optimal in unsere Smart City-Aktivitäten ein - mit einem sehr konkreten Nutzen, da wir uns erhoffen, dass in der Testphase die Post-Verteilung zwischen unseren Verwaltungsstandorten deutlich einfacher wird“, freut sich Thomas Fehling, Bürgermeister der Stadt, über die Vergabe.

/ Geschrieben von Corinna Flemming


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