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In Berlin testet Edeka ab sofort ein Jahr lang die Belieferung seiner Supermärkte mit den vollelektrischen eActros-Lkw. Der Verbund arbeitet dafür mit dem Fahrzeughersteller Mercedes-Benz zusammen.

Edeka Lkw Berlin
© obs/EDEKA ZENTRALE AG & Co. KG/Daimler / EDEKA

Edeka setzt sich aktiv für eine umweltfreundliche Logistik ein. Dafür arbeitet die Supermarktkette jetzt enger mit Mercedes-Benz zusammen und testet im Berliner Stadtgebiet die Belieferung seiner Märkte mit dem vollelektrischen eActros-Lkw des Fahrzeugherstellers. Der Praxistest mit dem 25-Tonner soll ein Jahr laufen und für eine emissionsfreie und leise Zustellung in der Hauptstadt sorgen. Ziel ist es, dass ab dem Jahr 2021 ein schwerer Serien-Lkw das ökologische Fahren in den Städten möglich macht. Im Rahmen des Projekts „Concept ELV²“ wird die Entwicklung und Erprobung von schweren Elektro-Lkw im Verteilerverkehr vom Bundesumweltministerium (BMU) sowie vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert, wie Edeka schreibt.

Praxistest soll wertvolle Erkenntnisse bringen

Der eActros-Lkw ist mit einem Kühlaggregat ausgestattet, was eine Voraussetzung ist, um frische Lebensmittel ausliefern zu können. In den kommenden zwölf Monaten wird der Truck im Zweischichtbetrieb eingesetzt und kann mit einer vollen Batterie eine Reichweite von 200 km erreichen. „Wir engagieren uns bereits in vielen Bereichen darin, Emissionen zu senken – gerade in der Logistik. Elektromobilität ist hier ein Baustein mit vielen Chancen, aber auch Herausforderungen. Wir freuen uns darauf, mit diesem Praxistest in Berlin wertvolle Erfahrungen zu sammeln“, sagt Rolf Lange, Leiter Unternehmenskommunikation der Hamburger Edeka-Zentrale. Auch beim Fahrzeughersteller Mercedes-Benz zeigt man über die Zusammenarbeit mit Edeka höchst erfreut. „EDEKA leistet mit seinem Praxiseinsatz des eActros einen wertvollen Beitrag für die Weiterentwicklung zur Serienreife. Wir freuen uns, dass auch EDEKA als langjähriger Partner nun den eActros erprobt“, betont Andreas von Wallfeld, Leiter Marketing, Vertrieb und Services Mercedes-Benz Lkw.

/ Geschrieben von Corinna Flemming


Kommentare

#1 Daniel Trächsel 2018-10-25 09:23
Einerseits ist dies eine gute Lösung, aber nicht durchdacht, die Batterie müsste über ein schnelles Ladesystem verfügen, jede Abladestelle bei EDEKA mit einer Hochleistungsza pfsäule versehen sein, dann würde die Reichweite des LKW's erhöht. Was mich jedoch stört, ist .....!
Man setzt überall auf E-Mobilität und Jahrelang hat man der Bevölkerung gesagt, man müsse Strom sparen und plötzlich ist es möglich AKW abzustellen und es hat angeblich genug Strom und doch laufen die E-Wecker, wegen Stromeinspeisun g plötzlich zu langsam!!!!
Die Wasserstoff Technologie, welche man mit Sonnenstrom, Windkraft etc. ebenso fördern sollte, wird immer wieder nach hinten geschoben, nur um die deutsche Braunkohle zu schützen!



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