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Der Post-Konkurrent FedEx hat seine aktuellen Geschäftszahlen vorgestellt und die Aussichten für das Gesamtjahr angehoben. Vor allem der Online-Handel treibt die Ergebnisse nach oben.

FedEx-Laster
© Vytautas Kielaitis / Shutterstock.com 

FedEx konnte seinen Umsatz im vergangenen Quartal steigern: 16,3 Milliarden US-Dollar setzte das Unternehmen im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2018 um. Im Vorjahreszeitraum lag der Umsatz noch bei 14,9 Milliarden Dollar. Auch der Gewinn stieg von 700 auf 775 Millionen Dollar. Wie das Handelsblatt berichtet, habe FedEx dabei vor allem vom Online-Handel profitiert, der für höhere Sendungsvolumen sorgt. Der Konzern wolle deshalb stark in die Ausweitung des Zustellnetzes investieren – vor allem in den USA.

„Wir sind dabei, eine weitere Rekord-Weihnachtszeit zu erleben, und die Leistung unseres Kundenservices ist herausragend“, kommentiert Frederick W. Smith, CEO von FedEx, die Quartalsergebnisse. Er sieht sein Unternehmen gut positioniert, um profitabel und langfristig zu wachsen.

FedEx erhöht Jahresprognose

Die guten Ergebnisse haben FedEx dazu veranlasst, den Ausblick für das laufende Geschäftsjahr anzuheben. Die Einnahmen sollen demnach bei 11,45 bis 12,05 Dollar pro Aktie liegen. Sollten sich durch die aktuellen Steuerpläne von US-Präsident Trump durchsetzen, rechnet FedEx sogar noch mit einer Steigerung von 4,40 bis 5,50 Dollar pro Aktie. „Wir haben unseren Ausblick auf das Geschäftsjahr 2018 aufgrund der Umsatzentwicklung, der hohen Nachfrage und unseres Erfolgs bei der Entwicklung nach den Cyberangriffen im Sommer angehoben“, erklärt Alan B. Graf, Jr., CFO von FedEx. „Wir erwarten, dass wir bessere Ergebnisse in der zweiten Hälfte des Geschäftsjahres erleben werden.“

Nach Angaben des Handelsblatts gilt FedEx gemeinsam mit seinem Konkurrenten UPS als Barometer für die US-amerikanische Wirtschaft. Beide Unternehmen befördern Waren aus unterschiedlichsten Branchen – geht es den Logistikern also gut, steigt die Produktivität und die Kaufkraft im Land, so der Gedanke.

 

/ Geschrieben von Michael Pohlgeers


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