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Henkel hat sein Lager am Düsseldorfer Standort erweitert und damit die Lagerkapazitäten verdoppelt. Außerdem können viele Prozesse ab sofort vollautomatisch durchgeführt werden.

Lager
© Dmitry Kalinovsky / shutterstock.com

Der deutsche Hersteller Henkel hat sein Zentrallager in Düsseldorf ausgebaut und jetzt ein neues Hochregallager eröffnet. Insgesamt hat das Unternehmen rund 36 Millionen Euro in den Umbau des erst 2014 eingeweihten Lagers investiert. Zwar wurde die Fläche nur um rund 8.000 Quadratmeter auf jetzt 24.000 Quadratmeter vergrößert, die Lagerkapazitäten haben sich durch die Erweiterung aber verdoppelt. Ab sofort sollen am Düsseldorfer Standort rund 53 Millionen Pakete Wasch- und Reinigungsmittel lagern.

Hochregale für mehr Lagerkapazitäten

Nach eigenen Angaben flossen in den Bau der neuen Hochregale rund 7.500 Tonnen Stahl, welche sich aber hinsichtlich der Kapazitäten durchaus bezahlt machen. Das Lager bietet nun Platz für rund 200.000 Paletten, statt vorher 90.000, und die jährliche Umschlagsmenge kann ebenfalls von 1,2 Millionen auf 1,6 Millionen Paletten erhöht werden. Zusätzlich wurde beim Bau verstärkt auf energieeffiziente Systeme gesetzt, was dem Lager die LEED-Zertifizierung (Leadership in Energy and Environmental Design) einbrachte.

Die Gebäudeerweiterung wurde nach einem „Wall-to-Wall“-Konzept durchgeführt, was das Lager direkt an Wasch- und Reinigungsmittelproduktion anbindet. Damit lässt sich ein großer Teil der Arbeitsschritte automatisch abwickeln, wie Logistik Heute berichtet. Während des gesamten Prozesses sollen sämtliche Paletten von Henkel durchgehend und lückenlos verfolgbar sein.

/ Geschrieben von Corinna Flemming


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