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Alibaba wächst weiter. Der chinesische Online-Gigant will in den kommenden fünf Jahren 15 Milliarden Dollar in ein globales Logistiknetzwerk investieren. Dafür sollen neben chinesischen auch ausländische Firmen übernommen werden.

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360b / Shutterstock.com

15 Milliarden US-Dollar will Alibaba in den Ausbau seines Logistik-Netzwerkes stecken. In den kommenden fünf Jahren sollen die Investitionen getätigt werden, hat der chinesische Konzern nun am Dienstag bekannt gegeben. Durch die Investitionen soll vor allem das Auslandsgeschäft vorangetrieben werden. Das Investment soll vor allem in den Ausbau von Lager- und Lieferdiensten sowie in Datentechnik fließen.

Globaler Paketversand innerhalb von 72 Stunden

Wie cnbc.com schreibt, stockte Alibaba zudem seine Beteiligung an dem chinesischen Logistiker Cainiao Smart Logistics von 47 Prozent auf 51 Prozent auf und lässt sich das rund 800 Millionen US-Dollar kosten. Der Deal soll bereits im Oktober abgeschlossen sein. Durch die Übernahme hat Alibaba vier der insgesamt sieben Sitze in der Geschäftsführung des Logistikdienstleisters inne. Wie der Spiegel unter Berufung auf eine Reuters-Meldung schreibt, will der chinesische Online-Gigant das leistungsfähigste Logistiknetzwerk in China und der ganzen Welt aufbauen. So verfolgt man unter anderem das Ziel, in China eine Lieferung binnen 24 Stunden ausliefern zu wollen, weltweit soll es nicht länger als 72 Stunden dauern.

Generell scheint Alibaba gerade international auf Expansions-Kurs zu sein. Wie die Deutsche Welle schreibt, hat Alibaba erst vor Kurzem zwei Milliarden Dollar in den südostasiatischen Modehändler Lezara gesteckt. Durch diesen weiteren Vertriebskanal können Kunden über Lezara Produkte von der Alibaba-Plattform Taobao ordern. Dementsprechend hat Alibaba Direktvertriebskanäle in Indonesien, Thailand und auf den Philippinen angekündigt. Das erste Logistikzentrum von Alibaba außerhalb Chinas hatte Alibaba-CEO Jack Ma im März dieses Jahres in Malaysia eingeweiht. Im Januar 2017 wurden zudem Gerüchte laut, dass Alibaba auch in Europa, genauer: Bulgarien, ein Verteilzentrum bauen wolle.

/ Geschrieben von Julia Ptock


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