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Jeff Bezos wird dieses Jahr noch in die Logistics Hall of Fame (LHOF) aufgenommen. Die Jury hat sich dafür entschieden, den Amazon-Gründer für sein „weltweites Logistiknetzwerk“ zu ehren.

Jeff Bezos
© Amazon

Dass Jeff Bezos nur für ein paar Stunden der reichste Mann der Welt war, hat er inzwischen hoffentlich verwunden. Nun wird dem Amazon-Gründer eine neue Ehre zuteil: Noch in diesem Jahr wird er in die Logistics Hall of Fame (LHOF) aufgenommen. Diese wurde dafür geschaffen, um Personen zu ehren, die an der Weiterentwicklung von Logistik und Supply Chain Management einen großen Anteil haben. Zu den Persönlichkeiten, die sich bereits in der Hall of Fame befinden, gehören unter anderem Kanban-Erfinder Taiichi Ohno und Eugene Bradley Clark, Erfinder des Gabelstaplers.

Bezos als Revolutionär

Bezos ist dafür bekannt, außergewöhnliche Projekte anzustoßen. Der raumfahrtbegeisterte Amazon-Chef will in den nächsten Jahren nicht nur Pakete ins All schicken, sondern diese auch unter Wasser lagern. Genau dieser Antrieb hat Bezos jetzt in die Logistics Hall of Fame befördert. Wie es auf MM Logistik jetzt heißt, zählt zu der Begründung, warum er aufgenommen wurde, dass „Jeff Bezos für sich beanspruchen kann, die Versandhandelslogistik revolutioniert zu haben“. So habe er zuerst erkannt, wie entscheidend die beiden Faktoren Software und Logistik für einen erfolgreichen Online-Handel sind.

Aktuell ist allerdings noch offen, ob der Bundesminister für Verkehr und Digitale Infrastruktur (BMVI), Alexander Dobrindt, aufgrund der bevorstehenden Bundestagswahl weiterhin die Schirmherrschaft der LHOF innehaben wird.

 

/ Geschrieben von Corinna Flemming


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